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engbers Einblicke: Neue Partnerschaft in Bangladesh!

Neue Partnerschaft in Bangladesh! - engbers

Vom ersten Faden bis zu finalen Veredelung – Ende November stand für unseren Einkäufer Nico eine spannende Reise nach Asien an. In Bangladesh, der selbsternannten „Nähstube der Welt“, ging er auf die Suche nach einer neuen Produktionsstätte für die kommenden engbers Kollektionen – und wurde fündig. 

Das ausgesuchte Unternehmen hat sich auf Wirkware spezialisiert. Dazu gehören vorrangig T-Shirts, Polo-Shirts und Sweat-Shirts. Innerhalb der Firma finden alle bedeutenden Produktionsprozesse statt. Es wird weder etwas zugekauft, noch werden externe Dienstleister mit eingebunden. Das hat natürlich seine ganz eigene Wirkung auf die Mitarbeiter der Produktionsstätte: sie lieben und leben die Kollektionen, an denen sie arbeiten und begleiten sie vom ersten Faden bis zur finalen Veredelung.

Zuerst der Mensch – dann der Mitarbeiter!

Neben der großen industriellen Range, die das Unternehmen bedient, haben unseren Einkäufer vor allem die gebotenen Sozialleistungen überzeugt. Wir alle kennen die Berichte über oft menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und fehlende Wertschätzung gegenüber den meist noch viel zu jungen Arbeitern in Bangladesh. Davor kann und soll man besonders als Modeunternehmen nicht die Augen verschließen. Deshalb arbeiteten wir auch in der Vergangenheit nur mit Produktionsstätten zusammen, die den BSCI Standard erfüllen.

In dem Unternehmen, das Nico besucht hat, regieren jedoch feste Regeln in den Bereichen Hygiene und Arbeitssicherheit und einzigartige Unterstützungsmaßnahmen für alle Mitarbeiter.

 

Die Büros, der Showroom und auch die Produktionshalle erscheinen super sauber und gepflegt. Auf dem Weg durch das Unternehmen entdeckt man immer wieder Sicherheitshinweise, Feuerlöscher oder Hygienetafeln. Regelmäßige Audits (Überprüfungen der Standards) werden in diesem Unternehmen als eine selbstverständliche Pflicht angesehen. In vielen ausländischen Produktionsstätten dürfen die Einkäufer sich nur in Begleitung umschauen und keine Fotos schießen. Hier war es sogar ausdrücklich gewünscht, dass Nico sich frei bewegt und seine Impressionen fotografisch festhält.

Die Angestellten können Ihre Kinder im firmeneigenen Kindergarten während der Arbeitszeit betreuen lassen. Falls es mal zu einem Zwischenfall kommen sollte, oder einfach eine Routineuntersuchung ansteht, stehen 3 Ärzte Tag und Nacht bereit um die Arbeiter und ihre Kinder zu versorgen. In der hauseigenen Apotheke erhalten die Mitarbeiter vom Arzt verschriebene Medikamente kostenlos.

Diese Bedingungen zählen leider immer noch nicht zum asiatischen Standard. Deshalb ist es umso lobenswerter, dass es Unternehmen gibt, die aus eigenem Willen und der Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern heraus, umdenken und für ihre Angestellten mehr als ein reiner Arbeitsort sind.

Für uns stellte sich das Unternehmen als perfekter Produktionspartner dar.

Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

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