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Vom Abfall zur Mode

Socken aus alten Fischernetzen? - Bei engbers geht das!

Die Fischerei hat an den deutschen Küsten eine lange Tradition. Dabei werden die unterschiedlichsten Arten von Fischernetzen zum Fang von Hering, Flunder und Dorsch eingesetzt. Ungefähr seit den 60er Jahren werden Fischernetze nicht mehr aus leicht vergänglichen Naturstoffen, wie Hanf oder Leinen hergestellt, sondern aus synthetischen Stoffen, wie Polyamid.

Laut der Welternährungsorganisation FAO treibven in den europäischen Meeren über 25.000 Fischernetze. Weltweit soll es die doppelte Anzahl der sogenannten Geisternetze sein. 

Heute schon an morgen denken! Socken aus Fischernetz

Synthetisches Material – Ein großes Problem für die Umwelt 

Wenn sich die Fischernetze an Felsen oder alten Wracks verhängen oder mit Sportbooten kollidieren, gehen die Fischernetze verloren. Die Verluste sind seit Einführung des genauen GPS Systems zurückgegangen. 

Dennoch verrotten verlorene Netze am Meeresgrund erst nach 400-600 Jahren und tragen damit zur Verschmutzung unserer Meere bei. Die Netzfasern und chemischen Zusätze gelangen als Mikroplastik in die Nahrungskette der Meeresbewohner. Zudem sind sie, verhakt, tödliche Fallen für Robben, Schweinswale und Tauchvögel, wenn diese den verhedderten Fischen nachjagen. 

Was kann gegen diese Umweltverschmutzung gemacht werden? 

In den vergangenen Jahren wurden umweltverträgliche  Methoden zur Suche und Bergung von Geisternetzen entwickelt. In Zusammenarbeit mit Fischern und professionellen Tauchteams werden die verhakten Netze vom Boden geköst und durch Anhängen an eine Winde auf einem Kutter geborgen. 

Die alten Fischernetze werden von zertifizierten Produktionsstätten aufbereitet und zu einer neuen Nylonfaser verarbeitet. Das Öko-Nylon hat dabei einen enorm positiven Einfluss auf das Klima und die Umwelt. Dies liegt daran, dass sich Nylon sehr gut zum Recycling eignet und dabei quasi ohne Qualitätsverlust mehrmals wiederverwendet werden kann. Dies trägt einen großen Beitrag zur klimafreundlicheren Zukunft bei.

Vom Fischernetz zur Mode

Die recycelten Nylonfasern werden anschließend zur Kleidung verarbeitet, wie zum Beispiel Badeanzüge, Sportkleidung und auch Socken. engbers hat sich ebenfalls der Klimaproblematik angenommen und neben anderen Maßnahmen auch Socken entwickelt, die zu 18 % aus recyceltem Nylon bestehen. Du möchtest etwas zum Klimaschutz beitragen? Dann kaufe dir hier die umweltfreundliche Socke. 

Und so entsteht unsere Bio-Baumwollsocke:

Wie entsteht recyceltes Polyamid ? Erklärungsbild

Zu 80% besteht die Socke aus Bio-Baumwolle, diese wird nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus produziert und im Gegensatz zum konventionellen Baumwollanbau ist der Einsatz von chemischen Pestiziden und Düngemitteln im Bio-Anbau verboten. Auch chemische Entlaubungsmittel, die zur Erleichterung einer maschinellen Ernte eingesetzt werden, sind nicht erlaubt, weswegen unsere Bio-Baumwolle per Hand geerntet wird. Auch die Verwendung gentechnisch veränderter Pflanzen ist untersagt.

Aus der Zusammenführung aller Rohstoffe entsteht am Ende unsere ’naturbewusste‘ und bequeme Socke – nicht nur perfekt geeignet für Fischer, sondern für Jeder-Mann!

Du möchtest mehr über unsere Umweltphilosophie erfahren? Dann sieh dir unsere Seite zu unserem Klimaschutz an. 

𝗕𝗶𝗼-𝗕𝗮𝘂𝗺𝘄𝗼𝗹𝗹𝘀𝗼𝗰𝗸𝗲 𝗮𝘂𝘀 𝗙𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻𝗲𝘁𝘇𝗲𝗻

Unser Kapitän Knut zieht täglich mit seinem Schlepper bis zu 20.000 Container gleichzeitig in den Hamburger Hafen. Unsere Bio-Baumwoll-Socke begleitet ihn dabei. Sieh dir jetzt seine Geschichte an!

Nachhaltige Jacken und Pullover für wahre Outdoor-Fans

Isolierung aus nachwachsendem Rohstoff

Diese Jacken sind echtes Highlights! Die nachhaltige und vegane Wattierung wurde aus Mais entwickelt. Diese Füllung nennt sich Sorona®. Sie ist eine einzigartige und atmungsaktive Faser. Die hohe Wärmerückhaltung macht Sorona® zur perfekten Wahl für die Faserfüllung und Isolierung von Jacken.

Des Weiteren besitzt Sorona® einen Memory-Effekt. Wird die Wattierung stark gestaucht oder zusammengedrückt, findet sie immer wieder in Ihren Ursprungszustand zurück. Auch nach langem Tragen oder Waschen verklumpt Sorona® nicht und behält seine volle Form und Funktion. Die Sorona Faser enthält zu 37% jährlich nachwachsende pflanzliche Rohstoffe, das heißt Mais bzw. Maisstärke. Ihre Ökobilanz zeigt: Die Herstellung von Sorona erfordert 30 % weniger Energie und setzt 63 % weniger Treibhausgase frei als die Produktion von Polyamid 6. Im Vergleich zu Polyamid verbraucht Sorona 40 % weniger Energie und reduziert die Treibhausgasemissionen um 56 %.

Recyceltes Polyester: Material aus Kunststofflaschen

Der Oberstoff der Jacken sowie dieser Pullover bestehen zum Teil aus recyceltem Polyester. Dies wird durch Einschmelzen von vorhandenem Kunststoff und Verspinnen zu neuer Polyesterfaser gewonnen. Diese gewinnt man durch Kunststofflaschen und – behälter.

Die Vorteile von recyceltem Polyester?

1. Es verhindert, dass Kunststoffe auf Deponien und im Ozean landen.

2. Es ist qualitativ genauso gut wie neues Polyester, benötigt aber weniger Ressourcen.

3. Es reduziert giftige Ausstöße aus Verbrennungsanlagen.

Du hast selbst schon recycelte Produkte in deinem Kleiderschrank oder bist schon bei uns fündig geworden? Oder du bist schon im Klimaschutz aktiv? Dann berichte uns davon in den Kommentaren! 

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